Osteopathie - mit Herz, Hand und Verstand



Unser ganzer Körper sollte sich einwandfrei bewegen:


. der Bewegungsapparat mit seinen Gelenken, Muskeln und Faszien      

  (parietales System)

. die inneren Organe wie Herz, Lunge, Leber, Magen, Darm, Nieren, Blase,    

  Gebärmutter, Prostata, Bindegewebe, Arterien, Venen und Lymphgefäße  

  (viszerales System)

. der Schädel mit seinen knöchernen Verbindungen, dem Gehirn, dem    

  Nervensystem und der Hirnflüssigkeit (craniosakrales System).   

 

Nur wenn diese körpereigenen Systeme gut miteinander arbeiten,  funktioniert der Körper als eine Einheit. Wird die Bewegung in einem oder mehreren noch so kleinen Bereichen des Körpers eingeschränkt, kann dies zu Schmerz, Krankheit oder anderen Einschränkungen führen.Ziel der Osteopathie ist es, auftretende Funktionsstörungen in ihrer Ursache zu beseitigen und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Im Mittelpunkt steht dabei das reibungslose Zusammenspiel der oben beschriebenen Systeme.

 

Durch Untersuchungs- und Behandlungstechniken, die nur mit den Händen ausgeübt werden, werden Dysfunktionen (Bewegungseinschränkungen) gefunden und gelöst und somit das System wieder in Einklang gebracht. Dies stärkt die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation.

Osteopathie bewegt!



Säuglings- & Kinder-Osteopathie

Die Osteopathie für Säuglinge und Kinder ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie.

 

Osteopathie findet auch ohne Worte störende Veränderungen und gerade für Säuglinge und Kinder ist Osteopathie eine angenehme, einfühlsame und sanfte Therapie, diese Störungen zu korrigieren und aufzulösen.

 

Säuglinge und Kinder reagieren in der Regel sehr gut und schnell auf eine osteopathische Behandlung, so dass oftmals wenige Behandlungen ausreichen.

 

Gern begleite ich auch die werdende Mutter während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt.

 

Vom Säugling, über Klein- bis hin zum Schulkind kann es die unterschiedlichsten Indikationen geben, so z.B.:

  • Schluck- und Saugstörungen
  • Verdauungsstörungen, Koliken
  • "Schrei- und Spuckkinder"
  • Schädelasymmetrien
  • Kopfschmerzen
  • funktionelle Veränderungen des  Rückgrats, Skoliose
  • Schlafstörungen, Unruhe
  • Kieferfehlstellungen
  • Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit
  • Entwicklungsstörungen im motorischen und sprachlichen Bereich
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Wachstumsschmerzen

    etc…

 



Behandlungsablauf

Planen Sie für die Erstsitzung ca. 60 Minuten ein,
für Folgesitzungen 30 bis 50 Minuten.

Nehmen Sie, wenn möglich, keine Schmerzmittel vor der Behandlung. Dies kann dazu führen, dass sich schmerzauslösende Körperstrukturen nicht sicher auffinden lassen. Falls Röntgenaufnahmen, Befundberichte oder Laborwerte vorliegen, bringen Sie diese zur Erstsitzung mit. Sollten Sie Medikamente einnehmen, bringen Sie diese oder eine Auflistung ebenfalls mit. Für die Behandlung ist keine ärztliche Verordnung oder ein Rezept erforderlich. Jedoch wird seitens einiger Krankenversicherungen zur anteiligen Übernahme der Kosten ein ärztliches Empfehlungsschreiben für Osteopathie verlangt. Informieren Sie sich diesbezüglich vorab bei Ihrer Krankenversicherung.

Wie viel Behandlungen notwendig sind, kann man nicht vorhersagen. Dies hängt von der Art der Beschwerden, vom Zeitraum des Bestehens, vom Alter, vom Reaktionsvermögen, etc. ab.

 

In der Regel erfolgen die Behandlungen von Erwachsenen in einem Abstand von 2 bis 4 Wochen, damit dem Körper ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um auf die Behandlung zu reagieren.

Bei Säuglingen und Kindern ist oft ein Abstand von 1 bis 2 Wochen günstig.



Anwendungsbeispiele der Osteopathie

Unten aufgelistet finden Sie eine kleine Auswahl von möglichen Erkrankungen, die mit Hilfe der Osteopathie behandelt werden können.

Beschwerden des Bewegungsapparates

•    Beschwerden im Bereich der Gelenke
•    akute und chronische Beschwerden
•    Sportverletzungen
•    verschiedene Arten von Kopfschmerzen
•    Kiefergelenkprobleme
•    Rückenbeschwerden
•    Osteopathie als präventive Maßnahme

Beschwerden im Bereich der inneren Organe

•    Darmbeschwerden
•    Magenbeschwerden
•    Stressinkontinenz
•    Reflux von Magensäure
•    gynäkologische Beschwerden

Beschwerden im Bereich des Kranialen Systems

•    verschiedene Arten von Kopfschmerzen
•    Beschwerden im Bereich der HWS und des Schädels
•    Tinnitus, Schwindel
•    Beschwerden im Bereich der Hirnnerven
•    Leichte Depressionen


Grenzen der Osteopathie

•   Bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Infektionskrankheiten und

     akuten 
psychiatrischen Erkrankungen ist die Osteopathie nicht indiziert.

 

Haben Sie Fragen bezüglich der Osteopathie und deren Anwendungsmöglichkeiten? Scheuen Sie sich bitte nicht Kontakt aufzunehmen. Per Telefon berate ich Sie gerne weiter.